Journalistenschule

Die Schülerinnen und Schüler der Journalistenschule erlernen das klassische Handwerk für Print-, TV-, Online und Radio-Journalismus. Darüber hinaus wird ein Schwerpunkt auf digitale Medien, innovative Darstellungsformen und journalistischen Entwicklergeist gelegt. Erfahrene Journalisten der RP Mediengruppe und externe Praktiker bieten den Schülerinnen und Schülern Kurse in neuen Formen des Journalismus wie Datenjournalismus, dialogische Kompetenz, Social Media Recherche, Blogging, Crowd Funding und interaktives Storytelling.

Journalistenschule

Ihr Ansprechpartner

Maximilian Plück
Zülpicher Str. 10
40196 Düsseldorf
maximilian.plueck@rheinische-post.de

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 30 Monate und ist unterteilt in Praxisstationen in den Lokal- und Mantelredaktionen der Rheinische Post Mediengruppe (Rheinische Post, Saarbrücker Zeitung, Lausitzer Rundschau, Trierischer Volksfreund), Workshops und Lehrgänge sowie mehrwöchige Praktika in renommierten lokalen und nationalen Partnerunternehmen, unter anderem Antenne Düsseldorf, center.tv, WDR, Bild-Zeitung, Spiegel und Reuters.

Besonderes Augenmerk richtet die Journalistenschule auf die regionale Kompetenz der künftigen Journalisten. „Wir bieten eine moderne Journalistenausbildung, die den Wandel des Berufsbildes aufnimmt, ohne auf das unverzichtbare Basiswissen zu verzichten. Wir glauben an die Zukunft eines multimedialen und regionalen Journalismus“, sagt Karl Hans Arnold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinische Post Mediengruppe. Die Journalistenschülerinnen und -schüler sollen in Entwicklungsredaktionen und Sonderprojekten das Erlernte direkt umsetzen können. Ein umfassendes Programm außerhalb des Curriculums soll den Zusammenhalt fördern, ein gemeinsamer Workshop mit Schülern der Deutschen Journalistenschule in München und eine Abschlussfahrt runden das Programm ab. „Journalisten dürfen heute mehr denn je Journalist sein. Wenn sie ihre Neugier und ihre Leidenschaft behalten, gehört ihnen die Zukunft“, sagt Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinischen Post. „Unsere Ausbildung muss diese Vielfalt widerspiegeln.“

Zur Ausbildung gehört erstmals ein Mentorenprogramm. Erfahrene Journalisten begleiten die Schüler während ihrer Ausbildung und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. „Wir haben für das Programm eine tolle Mannschaft erfahrener Kollegen gewonnen, deren Wissen, Engagement und Netzwerk den Schülern zugutekommt. Andersherum profitieren auch die Mentoren, denn sie bekommen von ihren Mentees frische Ideen und einen unverstellten Blick. Wir sprechen vom RP-eigenen Generationenvertrag.“, sagt Maximilian Plück, Leiter der Journalistenschule.

 

Bewerbung

Die Ausbildung beginnt jeweils im Oktober eines Jahres. Aussagekräftige Bewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Leseproben sollten Sie spätestens sechs Monate vor dem gewünschten Arbeitsbeginn (bis zum 15. April) einreichen. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Das Auswahlverfahren findet in Form einer zweitägigen Auswahltagung in Düsseldorf statt, bei der die Anwärter ihr journalistisches Talent, ihre Kreativität, ihre multimediale Kompetenz, ihre Teamfähigkeit und ihr Allgemeinwissen unter Beweis stellen.