06.11.2012

Rheinische Post entwickelt Auftritt weiter

Mehr Platz für Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Lokales in einer behutsam veränderten Optik: Das ist die neue Rheinische Post, die gleichzeitig die den Lesern vertraute Stimme des Westens bleibt. Mit der Schweizer Zeitungsdesignerin Katja Hösli hat die Redaktion die Zeitung weiterentwickelt.

„Wir sprechen bewusst nicht von einem Relaunch, sondern von einem Release-Wechsel“, sagt Chefredakteur Sven Gösmann. „Das soll verdeutlichen, dass wir in einer dynamisch-digitalisierten Medienwelt auf eine evolutionäre Entwicklung von Zeitungsoptik und -inhalten setzen und nicht auf den Big Bang.“

Die Weiterentwicklung der „Rheinischen Post“ hat drei Ziele: Die Zeitung soll wertiger, übersichtlicher und moderner erscheinen und somit die Stärken des Print im Vergleich zu anderen Medienkanälen unterstreichen. „In Zeiten eines überbordenden Medienangebots definieren wir Qualität als Relevanz im Inhalt und Eleganz im Auftritt“, erklärt Gösmann. Die optische Sprache ist modern, aber nicht modisch, die Schrift bleibt unverändert klar, wird aber leichter lesbar.

Die neue Blattstruktur orientiert sich noch stärker an den Bedürfnissen der Leser: Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport bekommen mehr Platz. Neu sind der eigenständige, erweiterte Kulturteil und das an einem weiten Kulturbegriff orientierte Magazin in der Wochenendausgabe. Zudem orientieren sich die Blattkonzepte der einzelnen Ausgaben als Generalanzeiger, Schwerpunktzeitung oder Nischenzeitung an der jeweiligen Marktlage und Region. Der Lokalteil als Zeitung in der Zeitung an Gewicht und Vielfalt. So erhält der Großraum Düsseldorf ein eigenes Kulturbuch, in dem wir auch Kinderseite, Freizeitseite, TV-Programm und eine neue People-Seite Gesellschaft bündeln.

Katja Hösli: „Wir sorgen für ein klareren Aufbau der Zeitung und einen eleganteren Auftritt, ohne dass die Rheinische Post dadurch an Spannung verliert.“ Die Zeitungsdesignerin zeichnet unter anderem auch für die Relaunches der FTD und des Handelsblatts verantwortlich und hatte bereits 2004 die Layout-Veränderung bei der Rheinischen Post gestaltet.

Zur Rhei­ni­sche Post Medi­en­gruppe:

Die Rhei­ni­sche Post Medi­en­gruppe ist ein mit­tel­stän­di­sches euro­päi­sches Medien­un­ter­neh­men. In Deutsch­land gibt sie die auf­la­gen­stärkste Tages­zei­tung im Rhein­land her­aus: Die Rhei­ni­sche Post erreicht mit täg­lich rund 350.000 Exem­pla­ren etwa eine Mil­lion Leser. Durch ein star­kes Par­la­ments­büro unter­streicht sie ihren publi­zis­ti­schen Anspruch als Stimme des Wes­tens, die auf Bun­des­ebene gehört wird.

Mit RP Online ver­fügt die Medi­en­gruppe über eines der reich­wei­ten­stärks­ten Online-Por­tale deut­scher Tages­zei­tun­gen, das monat­lich rund 3,3 Mil­lio­nen Uni­que User erreicht. Zudem ist das Unter­neh­men an fünf deut­schen Anzei­gen­blatt­ver­la­gen mit einer wöchent­li­chen Auf­lage von rund 2,6 Mil­lio­nen Exem­pla­ren, drei loka­len TV- und 17 Hör­funk­sen­dern sowie an Fach­ver­la­gen betei­ligt. Die leis­tungs­star­ken Druck­zen­tren in Düs­sel­dorf und Wup­per­tal brin­gen Print­pro­dukte auf dem neu­es­ten Stand der Tech­nik in den Markt.

Inter­na­tio­nal ist die Medi­en­gruppe breit auf­ge­stellt: Toch­ter­un­ter­neh­men in der Tsche­chi­schen Repu­blik, der Slo­wa­kei, Polen und in den Nie­der­lan­den geben füh­rende natio­nale und regio­nale Tages­zei­tun­gen sowie über 50 Wochen­zei­tun­gen und Anzei­gen­blät­ter her­aus; die Inter­net­sei­ten idnes.​cz und sme.​sk gehö­ren zu den füh­ren­den Nach­rich­ten­por­ta­len ihrer Län­der. Im In- und Aus­land beschäf­tigt die Medi­en­gruppe der­zeit 4.700 Mit­ar­bei­ter. Der Umsatz lag im Jahr 2011 bei rund € 500 Mio.