Die Geschichte der Rheinische Post Mediengruppe

1946 erhielt die Rheinische Post als eine der ersten Zeitungen nach dem 2. Weltkrieg ihre Lizenz. Seitdem hat sie sich deutlich weiterentwickelt: Aus einem Zeitungsverlag ist ein international tätiges Medienunternehmen geworden. Die Rheinische Post Mediengruppe gibt heute zahlreiche gedruckte und digitale Medien heraus, bietet Dienstleistungen an und baut ihr Engagement stetig weiter aus.

Karl Arnold
Anton Betz
Erich Wenderoth

Karl Arnold (1901-1958)

Karl Arnold ist eine Schlüsselfigur für die politische Entwicklung Westdeutschlands nach 1945. Er gehörte zu den Gründern der CDU, war Oberbürgermeister von Düsseldorf, später der erste gewählte Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und erster Präsident des Bundesrates. Während der Nazi-Zeit hatte Arnold in Widerstandskreisen verkehrt und war aufgrund seiner Glaubwürdigkeit Vertrauensmann der britischen Besatzungsmacht und geeignet, den demokratischen Neubeginn mit zu gestalten.

Dr. Anton Betz (1893-1984)

Der promovierte Rechts- und Staatswissenschaftler war ab 1930 Geschäftsführer und Verlagsdirektor von Knorr & Hirth, München, zu dem vor allem die Münchner Neueste Nachrichten gehörte. 1933 wurde Betz aufgrund seiner Gesinnung verhaftet und nach der Entlassung bis zum Kriegsende verfolgt. Dr. Anton Betz gehörte zu den Publizisten, denen die britische Militärregierung die Gründung neuer deutscher Tageszeitungen antrug. Betz war politisch sehr engagiert, gehörte zu den Gründern der CDU im Rheinland und war Ratsherr der Stadt Düsseldorf. Später war er Präsident des BDZV und Vizepräsident des Internationalen Verlegerverbandes FIEJ.

Dr. Erich Wenderoth (1896-1993)

Der Jurist Erich Wenderoth war mit 26 jüngster Assessor bei der Staatsanwaltschaft in Düsseldorf. Nachdem er als Rechtsanwalt bei dem Oberlandesgericht im Hitler-Deutschland für Verfolgte und Bedrängte eingetreten war, setzte ihn die britische Militärregierung dazu ein, das Vermögen der NSDAP zu verwalten und zu liquidieren. Sein Motiv zur Gründung der Rheinische Post war es, eine neue freie Zeitung zu schaffen, die den demokratischen Aufbau begleitet, fördert und stärkt.

Ereignisse von 1946 bis 2014 auf einen Blick

1946
Die erste Aus­gabe der Rhei­ni­schen Post erscheint

Als eine der ers­ten Zei­tun­gen in der bri­ti­schen Zone erhält die Rhei­ni­sche Post nach dem Zwei­ten Welt­krieg ihre Lizenz. Grün­der der neuen, christ­lich ori­en­tier­ten Zei­tung sind der erfah­rene Publi­zist und Zei­tungs­ver­le­ger Dr. Anton Betz, der dama­lige Düs­sel­dor­fer Ober­bür­ger­meis­ter und spä­tere NRW-Minis­ter­prä­si­dent Karl Arnold und der ange­se­hene Jurist und enga­gierte evan­ge­li­sche Christ Dr. Erich Wen­de­roth. Im Sit­zungs­saal der Düs­sel­dor­fer Stadt­ver­tre­tung erhält Dr. Anton Betz die Lizenz für die Zei­tung, die zunächst nur zwei­mal wöchent­lich erschei­nen konnte. Es gibt Bestel­lun­gen für eine Mil­lion Exem­plare, doch das Papier ist knapp. Die Auf­lage der Zei­tung liegt des­halb bei 235.000 Exem­pla­ren, ein Exem­plar kos­tet 20 Pfen­nig. Die Schlag­zei­len lau­ten: „Äußerste Anstren­gun­gen zur Ver­sor­gung Deutsch­lands“ und „Kür­zung der Lebens­mit­tel­ra­tio­nen“. Karl Arnold sagt: „Wir ste­hen an einem neuen Anfang und diese Zei­tung ist in jedem Betracht ein Abbild der Stunde, ein Bild der Karg­heit und des beschei­de­nen Beginns.“

1949
Die Zeitung erscheint sechs Mal pro Woche

Nach der Währungsreform fallen die Auflagenbeschränkungen für die Zeitung. Es steht endlich so viel Papier zur Verfügung, dass die Rheinische Post sechs Mal pro Woche erscheinen kann. Bau des ersten eigenen Verlagshauses an der Schadowstraße 11 in Düsseldorf.

1956
Neues Verlagshaus

An der Blumenstraße 14-16 entsteht das neue Verlagshaus.

1970
Zusammenschluss mit der Familie Droste: Die erste eigene Druckerei

Durch den Zusammenschluss mit dem Droste-Verlag, der seit 1946 den größten Teil der Zeitungsauflage im Druckhaus in der Düsseldorfer Innenstadt herstellt, erhält die Rheinische Post Mediengruppe ihre eigene Druckerei. Die Familie Droste wird Mitgesellschafterin des Verlages der Rheinische Post Mediengruppe.

1971
Gründung der Anton-Betz-Stiftung der Rheinischen Post

Die Mediengruppe gründet die Anton-Betz-Stiftung der Rheinischen Post e.V. zur Förderung von Wissenschaft und Forschung. Die Stiftung, die den Namen des Gründungsverlegers Anton Betz trägt, unterstützt neben vielen Institutionen und Projekten im Verbreitungsgebiet der Rheinischen Post insbesondere die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

1972
Bau des Druckzentrums in Düsseldorf-Heerdt

Das Druckhaus am Martin-Luther-Platz in der Düsseldorfer Innenstadt wird zu klein. Die Mediengruppe errichtet im Linksrheinischen in verkehrsgünstiger Lage an der A 52 das neue Druckzentrum Düsseldorf.

1975
Gründung der Anzeigen-Cooperation Nordrhein

Die Anzeigen-Cooperation Nordrhein (ACN) entsteht. Zehn führende Tageszeitungen, darunter die Rheinische Post, bündeln Serviceleistungen für Anzeigenkunden: Mit einem Auftrag erscheint eine Anzeige in optimaler Platzierung in allen zehn Titeln. Bei der Gründung des neuen Fernsehmagazins zur Zeitung, Prisma, ist die Rheinische Post maßgeblich beteiligt.

1976
Kooperation mit dem Verlagshaus W. Girardet

1976 gründen die Rheinische Post und das Verlagshaus W. Girardet ihre ersten Kooperationsgesellschaften in den Bereichen Druck und Vertrieb. Später folgen die Bereiche IT, Verwaltungsdienstleistungen und Anzeigenblätter.

1981
Ein neues Zuhause für die Redaktion

Das RP-Haus im Druckzentrum Düsseldorf wird gebaut. Hier bekommen die Zentralredaktion der Rheinischen Post und der Bereich Anzeigen ihr neues Zuhause.  Der Umzug aus der Innenstadt in den modernen Bürobau in Düsseldorf-Heerdt geht einher mit der Einführung neuer Datentechnik.

1982
Erwerb erster nationaler Anzeigenblatt-Titel

Die Rheinische Post Mediengruppe kauft 1982 ihre ersten Anzeigenblatt-Titel in Deutschland. Heute gehören sieben Anzeigenblattverlage zur Mediengruppe: Die Panorama Anzeigenblatt GmbH (Düsseldorf), die Kurier Verlag GmbH (Neuss), die Niederrhein Verlag und Medienservice GmbH (Duisburg), die Wuppertaler Rundschau, der Wochenspiegel (Saarland), Die Woch (Saarland) und Lausitz am Sonntag.

1990
Erste Beteiligung an lokalen Radiosendern

Die Mediengruppe engagiert sich im lokalen Rundfunk mit Beteiligungen an den Betriebsgesellschaften von Sendern wie Antenne Düsseldorf, Radio Neandertal und Radio 90.1 in Mönchengladbach. Heute ist die Mediengruppe aktiver Gesellschafter bei acht Sendern und an insgesamt 19 Hörfunksendern beteiligt. Zusammen erreichen sie täglich rund 1,7 Millionen Hörer.

1992
Bezug des Verlagshauses

Das neue 14-stöckige Verlagshochhaus am RP-Haus im Druckzentrum Düsseldorf an der A 52 zwischen Mönchengladbach und Düsseldorf wird fertig gestellt. Die alten Gebäude in der Innenstadt werden abgerissen. Nur die denkmalgeschützte Fassade des alten Pressehauses am Martin-Luther-Platz bleibt stehen. Hier entsteht später die Einkaufsgalerie Schadow Arkaden, in der heute auch die Düsseldorfer Lokalredaktion ihren Sitz hat.

1994
Start des Engagements im Ausland: Tschechische Republik

Die Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs bringen für das Unternehmen einen neuen Schub. Weil deutsche Zeitungshäuser zu Beginn der neunziger Jahre kaum Expansionsmöglichkeiten in der Bundesrepublik haben, wählt die Mediengruppe Osteuropa als Investitionsschwerpunkt. Zahlreiche Zeitungshäuser dort brauchen starke Partner, um überleben zu können. Die Rheinische Post Mediengruppe übernimmt die Verlagsgruppe Mafra, zu der mit Mlada Fronta Dnes und Lidové Noviny zwei der bedeutendsten Zeitungen des Landes gehören, und baut sie in den folgenden Jahren - nach Beteiligungen an weiteren Zeitungs-, Radio-, TV- und Vertriebsunternehmen - zum führenden Medienunternehmen aus. Das Internetportal iDNES wird zum größten Nachrichtenportal der Tschechischen Republik.

Engagement im Immobiliengeschäft: Schadow Arkaden und Haus Edelweiss

Die Rheinische Post Mediengruppe baut ein Einkaufszentrum in der Innenstadt: die Schadow Arkaden. Sie vermietet die Geschäftsräume mit 12.500 Quadratmetern Bürofläche, 15.700 Quadratmetern für den Einzelhandel und 1.300 Quadratmetern für die Gastronomie. Außerdem zieht die Düsseldorfer Lokalredaktion dort ein. Zwei Jahre später erweitert die Mediengruppe ihr Engagement im Immobiliengeschäft und eröffnet die Appartementanlage „Haus Edelweiss“ in Oberstdorf.

Gründung der Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft mbH

Die Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft mbH (RBVG) fungiert als neue Holding des Unternehmens.

1996
Die Rheinische Post geht online

Die Rheinische Post geht als erste Tageszeitung in Nordrhein-Westfalen ins Internet. RP Online begrüßt seine Leser auf der Website mit: „Hallo Welt, wir sind da!“ Das Portal entwickelt sich zu einem der reichweitenstärksten Nachrichtenportale deutscher Regionalzeitungen.

Beteiligung an der Aachener Nachrichten Verlagsgesellschaft

Seit 1996 gehört die Aachener Nachrichten Verlagsgesellschaft GmbH & Co. KG (ANV) zu 100 Prozent zur Mediengruppe. Über die ANV ist die Mediengruppe zu 25 Prozent am Zeitungsverlag Aachen (ZVA) beteiligt. Dieser gibt die Aachener Nachrichten und weitere Zeitungstitel in der Stadt Aachen und im Umland heraus.

1997
Auszeichnung: Öko-Audit-Zertifikat

Als erstes deutsches Medienunternehmen bekommt die Rheinische Post Mediengruppe das Öko-Audit-Zertifikat für ihren umweltbewussten Betrieb verliehen.

1999
Beteiligung an polnischen Regionalzeitungen

In Polen beteiligt sich die Rheinische Post Mediengruppe am Zeitungstitel Express Bydgoski, ein Jahr später folgt Nowosci Toruń. Die Zeitungen sind in den Großstädten Bydgoszcz und Toruń jeweils Marktführer, die Druckerei wird zur größten Nordpolens ausgebaut. Nachrichtenportale, Anzeigenblätter und ein eigenes Abo-Zustellnetz vervollständigen die Aktivitäten.

2001
Modernisierung der Druckanlagen

Der Verlag bündelt alle nationalen Druckaktivitäten im Druckzentrum Düsseldorf.  Das Düsseldorfer Druckhaus sowie die Druckereien in der Tschechischen Republik und in Polen werden modernisiert und erweitert.

2005
Beginn der Beteiligung an niederländischen Anzeigenblättern

Die Mediengruppe erwirbt Anteile an der Nederlandse Weekbladen Groep (NWG), die Anzeigenblätter in der Region Brabant herausgibt. Seit 2009 hält die Mediengruppe 100 Prozent an der NWG und gründete gemeinsam mit der belgischen Concentra-Gruppe zu jeweils 50 Prozent die AenC Media BV. Dies gibt heute mehr als 60 Titel mit einer Gesamtauflage von 1,9 Millionen Exemplaren in Limburg, Nord-Brabant und Südholland heraus.

Zusammenarbeit: Zeitung machen am Newsdesk

Als einer der ersten Verlage in Deutschland führt die Rheinische Post Mediengruppe den Newsdesk ein, an dem die Redakteure aus den einzelnen Ressorts gemeinsam die Zeitung planen und gestalten. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein zweiter Nachrichtentisch, über den sich Print- und Online-Redakteure direkt austauschen können.

2006
Start für die lokalen Fernsehsender

Die Rheinische Post Mediengruppe beginnt ihr Engagement auf dem lokalen Fernsehmarkt mit center.tv in Düsseldorf. Später beteiligt sie sich auch an den regionalen Sendern CityVision in Mönchengladbach und Studio 47 in Duisburg.

Anzeigenportal im Netz: kalaydo.de

Mit kalaydo.de geht ein Internetportal online, das die Online-Anzeigenseiten der Rheinischen Post Mediengruppe und zehn weiterer Zeitungen zusammenführt.

2008
Engagement im Sektor Fachmedien

Die Rheinische Post Mediengruppe startet ihr Engagement im Bereich Fachmedien und erwirbt Anteile an der DVV Media Group. Das Hamburger Unternehmen gibt Zeitschriften zu den Themen Transport und Logistik heraus.

Gründung des IT-Dienstleisters circ IT

2008 startet die circ IT als Gemein­schafts­un­ter­neh­men der Rhei­ni­sche Post Medi­en­gruppe und der Verlagsgruppe Georg von Holtz­brinck GmbH & Co. KG. Es ist einer der größ­ten IT-Dienst­leis­ter für Ver­lage in Deutsch­land, der Unter­neh­men der Medien­bran­che in tech­no­lo­gi­schen und admi­nis­tra­ti­ven Fra­gen aus einer Hand bedie­nt.

2009
Partnerschaft: Übernahme der Neuß-Grevenbroicher Zeitung

Die Mediengruppe erwirbt alle Anteile an der Neuß-Grevenbroicher Zeitung. Damit wird eine in 50 Jahren gewachsene Partnerschaft auf eine neue Basis gestellt.

Engagement in der Slowakei

Das Unternehmen beteiligt sich an Petit Press, dem zweitgrößten Verlagshaus in der Slowakei. Es gibt die größte nationale Qualitätszeitung „SME“, zwei regionale Tageszeitungen und verschiedene regionale Wochenzeitungen heraus. Die beiden Druckstandorte befinden sich in Bratislava und Kosice. Auch mit seinem Internetauftritt smk.sk nimmt Petit Press in der Slowakei eine führende Position ein.

2010
Neue Druckmaschine in Düsseldorf

Die Mediengruppe modernisiert nochmals die Drucktechnik. Für 40 Millionen Euro wird ein neues Druckhaus mit modernsten Rotationsanlagen errichtet. Mit wasserloser Technik sorgt die „Cortina“ für besondere Brillianz. Sie druckt mehr als 40.000 Zeitungsexemplare pro Stunde. Insgesamt laufen im Druckzentrum in Düsseldorf jährlich 7,6 Milliarden Zeitungsseiten zusammen. Neben der Zeitung können auch andere Produkte wie Magazine in hoher Qualität und in neuen Formaten gedruckt werden.

Erwerb der Wuppertaler Rundschau

2010 erwirbt die Mediengruppe den Anzeigenblatt-Verlag der Wuppertaler Rundschau und alle Anteile der Rheinisch-Bergischen Druckerei am Standort Wuppertal. Zu dem Verlag gehört auch der Radiosender Radio Wuppertal, die Mediengruppe übernimmt zudem Logistik und Verwaltung.

2011
Die Zeitung für das iPad: RP Plus

Als siebte wöchentliche Ausgabe bringt die Rheinische Post Mediengruppe eine digitale Sonntagszeitung heraus. Für die iPad-App „RP Plus“ erstellt die Redaktion spezielle Inhalte: Nachrichten und Servicetexte, Grafiken, 360-Grad-Fotografien und Bilderstrecken.

2012
Die neue Dachmarke: Die Rheinische Post Mediengruppe

Das Dach „Rheinische Post Mediengruppe“ bündelt Unternehmen und Fachbereiche aus den Geschäftsfeldern Print, Digitale Medien, Radio und TV, Druck, Logistik, Immobilien und Marktforschung. Der Zeitungsverlag hat sich zu einer breit aufgestellten Mediengruppe entwickelt, das eine Vielzahl führender Print- und Onlinemedien herausgibt, verschiedene Dienstleistungen anbietet und sich international engagiert. Im In- und Ausland beschäftigt die Mediengruppe rund 7000 Mitarbeiter.

Rheinische Post Mediengruppe und Saarbrücker Zeitungsgruppe wachsen gemeinsam

Die Rhei­ni­sche Post Medi­en­gruppe erwirbt von der Gesell­schaft für staats­bür­ger­li­che Bil­dung Saar mbH (GSB) die Mehr­heits­be­tei­li­gung an der Saar­brü­cker Zei­tungs­gruppe. Dazu gehö­ren neben der Saar­brü­cker Zei­tung auch die Titel Trie­ri­scher Volks­freund, Pfäl­zi­scher Mer­kur in Zwei­brü­cken und Lau­sit­zer Rund­schau in Cott­bus sowie eine Mehr­heits­be­tei­li­gung an der Saar­län­di­schen Wochen­blatt Ver­lags­ge­sell­schaft. Auch auf den digi­ta­len Geschäfts­fel­dern hat die Gruppe umfang­rei­che Akti­vi­tä­ten. Von beson­de­rer Bedeu­tung ist auch das wachs­tums­starke, in Luxem­burg ansäs­sige Toch­ter­un­ter­neh­men Euro­script, ein inter­na­tio­nal füh­ren­der Über­set­zungs- und Doku­men­ta­ti­ons­dienst­leis­ter.

Durch den Zusam­men­schluss ent­steht mit einem Gesamtumsatz von rund 800 Millionen Euro eines der größ­ten regio­na­len Medi­en­häu­ser in Deutsch­land. Mit star­ken regio­na­len Mar­ken wird die Gruppe ihr Print- und Digi­tal­ge­schäft kon­ti­nu­ier­lich aus­bauen. Zugleich eröff­nen sich Wachs­tums­per­spek­ti­ven in beste­hen­den und neuen Geschäfts­fel­dern, natio­nal und inter­na­tio­nal.  

2013
Beteiligung an der ProServ-Medien GmbH

Die Rheinische Post Mediengruppe stärkt ihre Präsenz im deutschen Online-Rubrikenmarkt deutlich und übernimmt 50 Prozent der Anteile an der ProServ-Medien Service GmbH. Pro­Serv ist vor allem am füh­ren­den Online-Anzei­gen­netz­werk markt.​gruppe betei­ligt. Zum Port­fo­lio der markt.​gruppe gehö­ren ins­be­son­dere immowelt.​de, eines der größ­ten deut­schen Immo­bi­lien-Por­tale, sowie die Por­tale stellenanzeigen.​de (Arbeits­markt/Stel­len­por­tal), motoso.​de (Kfz) und markt.​de (Klein­an­zei­gen).

Verkauf der Aktivitäten in der Tschechischen Republik

Die Rhei­ni­sche Post Medi­en­gruppe ver­kauft ihre Akti­vi­tä­ten in der Tsche­chi­schen Repu­blik. Mit der Agrofert-Gruppe wurde ein Ver­trag über den Ver­kauf von 100 Pro­zent der Anteile an Mafra, a.s. sowie aller tsche­chi­schen Toch­ter­ge­sell­schaf­ten unter­zeich­net. Agro­fert ist das viert­größte tsche­chi­sche Unter­neh­men. Der Ver­kauf wurde am 10. Oktober vollzogen.

Tägliche App der Rheinischen Post

Die Mediengruppe startet eine tägliche App der Rheinischen Post, die den Lesern alle Stärken der Zeitung bietet - verbunden mit neuen multimedialen Elementen. Die Darstellung der Inhalt ist für das iPad optimiert und steht bereits am Vorabend ab 21 Uhr zur Verfügung. Innerhalb der App kann der Leser bis zu drei Lokalausgaben auswählen. Zusätzlich zu den sechs regulären Ausgaben von Montag bis Samstag wird RP Plus, das preisgekrönte Sonntagsmagazin, in die tägliche App integriert.

2014
Verkauf der Aktivitäten in Polen und in den Niederlanden

Die Rheinische Post Mediengruppe verkauft ihre sämtlichen Aktivitäten in Polen und in den Niederlanden.