„Die Rheinische Post steht für glaubwürdigen Journalismus von echten Menschen. Mit der ‚Stimme des Westens zum Hören‘ machen wir unser redaktionelles Angebot ganz neu erlebbar“, sagt Henning Bulka, Stellvertretender Chefredakteur der Rheinischen Post. „KI verschlankt dabei die Produktionsprozesse, die redaktionelle Arbeit bleibt aber der Kern. Jede Folge basiert auf durch unsere Journalistinnen und Journalisten recherchierten Inhalten und wird vorab geprüft. Dass wir die dpa als Partnerin für dieses innovative Projekt gewinnen konnten, freut mich sehr.“
Für die „Stimme des Westens zum Hören“ wird der vom RP-Digitaldesk zusammengestellte Newsletter der RP, „Stimme des Westens: Der Abend“, als Grundlage genutzt. Dieser erscheint täglich um 17.30 Uhr und liefert bereits heute einen kompakten schriftlichen Nachrichtenüberblick des Tages. Eine KI wandelt die Inhalte in ein Audio-Skript um. Liegt zu einem von der RP gesetzten Thema ein passender O-Ton der dpa vor, wird dieser integriert. Per KI-Stimme wird das Skript dann vertont. Nach einer redaktionellen Abnahme der fertigen Folge erfolgt die Veröffentlichung auf den Plattformen der RP – neben der Website und der App etwa auch per WhatsApp. Alle Folgen sind unter anderem hier zu finden. Verbunden ist der zunächst vierwöchige Test mit einer Nutzerumfrage bei rp-online.de. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie Nutzerinnen und Nutzer auf ein solches KI-unterstütztes Audioprodukt reagieren und welche Anpassungen sie sich gegebenenfalls wünschen.
„Es ist großartig, dass wir die Rheinische Post auf ihrem innovativen Weg in neue Märkte begleiten können. Wir sehen uns als Transformationspartner und unterstützen unsere Kunden intensiv in diesem Prozess. Dieses Format aus verlässlichen Nachrichten und effizienten KI-Workflows zeigt vorbildlich, wie KI und höchste Qualitätsstandards zusammengehen“, sagt Astrid Maier, Stellvertreterin des Chefredakteurs und Chefin Strategie der dpa. Der dpa-Audiodienst liefert für Radiosender und Digitalangebote täglich 40 bis 80 aktuelle Inhalte. Dazu zählen sendefertige Nachrichtenstücke, Gespräche und Interviews sowie O-Töne. Für Produktionen - wie die mit der Rheinischen Post - setzt die dpa auf die Audiosoftware goaudio ihres Kooperationspartners Biddz GmbH.


